Göttingen: 0551 - 29 176 - 200     Herzberg: 05521 - 86 92 92 0     Nordhausen: 03631 - 472 488 0

Rechtsanwälte in Göttingen, Herzberg am Harz & Nordhausen

Fachanwälte für Arbeitsrecht und Verkehrsrecht

Willkommen bei der Rechtsanwaltskanzlei Melzer - Franken & Coll.

In rechtlichen Streitigkeiten ist es wichtig, einen zuverlässigen, kompetenten und erfahrenen Rechtspartner an seiner Seite zu wissen. Als Rechts- und Fachanwälte in den Städten Göttingen, Herzberg am Harz und Nordhausen stehen wir Ihnen mit unserer Erfahrung und Kompetenz bei allen rechtlichen Angelegenheiten zur Seite. Wir bieten Ihnen eine umfassende Rechtsberatung und absolute Seriosität bei transparenter Kostenstruktur. 


Rechtsgebiete unserer Rechtsanwaltskanzlei:

  • Arbeitsrecht
  • Steuerrecht und Steuerstrafrecht
  • Erbrecht
  • Gesellschaftsrecht
  • Mietrecht
  • Strafrecht
  • Verkehrsrecht
  • Vertragsrecht
  • Zwangsvollstreckungen 
  • und alle weiteren Rechtsfragen


Informieren Sie sich gerne auf unserer Seite genauer über unsere Kanzlei, unsere Anwälte und und unsere Rechtsgebiete. Gerne stehen wir Ihnen für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung. Vereinbaren Sie hierzu bitte mit unserer Kanzlei einen entsprechenden Termin. 

Ihre Rechtsanwaltskanzlei Melzer - Franken & Coll.

Unsere Kontaktdaten

Standort Göttingen

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37075 Göttingen

Tel: 0551/ 29 176 - 200
Fax: 0551/ 29 176 - 201
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Wir bieten Ihnen externen Datenschutz

Von vielen Verantwortlichen wohl übersehen, entfaltet am 25.05.2018 die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) unmittelbare Geltung. Die zweijährige Übergangsfrist ist mit diesem Datum abgelaufen. Eine Umsetzung der Anforderungen der EU-DSGVO kann nicht mehr rechtzeitig gelingen, aber es ist wohl absehbar, dass die Datenschutzbehörde zunächst Nachsicht üben wird, wenn die Verantwortlichen sich ernsthaft auf dem Weg zur Umsetzung der neuen Datenschutzgesetzt befinden.


Durch die Einführung EU-DSGVO soll der Bürger als Betroffener der Datenverarbeitung seiner personenbezogene Daten in seinen Rechten gestärkt werden. Der Betroffene kann seine Einwilligung in die Datenverarbeitung erteilen. Die Einwilligung muss freiwillig und in informierter Weise erklärt werden. Unklaren, überlangen Datenschutzbelehrungen dürfte hiermit das Aus drohen, zumal dem Betroffenen auch ein Widerspruchsrecht zusteht. 


Wer aber denkt, aufgrund der enorm hohen Strafen, die bei Verstößen drohen – es sind bis zu 4 % des globalen Jahresumsatzes oder 20 Mio € möglich – ziele die neue EU-DSGVO lediglich auf die großen globalen Datenverarbeiter wie Microsoft, Facebook, Google oder Apple ab, der verkennt, dass alle die mit einer Verarbeitung personenbezogener Daten in Berührung kommen, von diesem Gesetzt betroffen sind. 

Eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist nahezu überall anzutreffen. Sei es die Kundenkartei, die Personalakten der Mitarbeiter, Kontendaten, Versicherungsdaten, Gesundheitsdaten, usw.

Verantwortlich für den Datenschutz ist in der Regel die juristische oder natürliche Person auf deren Veranlassung die Datenverarbeitung erfolgt. Im nichtöffentlichen Bereich ist es also in der Regel der Inhaber des Unternehmens. Dieser ist für die Einhaltung der in der EU-DSGVO normierten Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten verantwortlich. Er muss die Einhaltung dieser Grundsätze nachweisen können (Rechenschaftspflicht). Ab gewisser Intensität der Verarbeitung personenbezogener Daten oder Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten ( z.B. Gesundheitsdaten), hat der Verantwortliche einen ihn unterstützendenden Datenschutzbeauftragten (DSB) zu benennen. 


Datenschutzbeauftragte sollen im Sinne der EU-DSGVO unbefangen die Einhaltung der Datenschutzgrundsätze prüfen und überwachen können. Ist der DSB aus dem
eigenen Angestelltenkreis genießt dieser ab der Benennung arbeitsrechtlichen Kündigungsschutz, ähnlich ein Betriebsratsmitglied. Der Verantwortliche Arbeitgeber sollte daher besonders umsichtig bei der Benennung eines internen Datenschutzbeauftragten sein. Als Datenschutzbeauftragter kann aber auch eine externe Person mit entsprechenden Qualifizierungen benannt werden.